... durch meine extreme, hammerderbe, ultraböse erkältung hatte ich nicht die lust hier was über die olle europameisterschaft zu tippern... aber jetzt muss ich doch mal was loswerden... hab sie ja nicht spielerisch verfolgt, denn 90 minuten lang ner ledermurmel hinterherzuklotzen verkraften meine kulleraugen nicht, also habe ich immer schön durch die durchgeknallten fans alles mitbekommen... und darüber wollt ich hier mal nen wort verlieren...
... zum einen ist es wunderschön das das ganze spektakel endlich mal ein ende hat und hoffentlich muss ich mir jetzt nimmer die wedelnden fahnen an den autos antun... die stören immer den blick auf die schöne landschaft... und schwarz/rot/gold kann ich auch nicht mehr ersehen... patriotismus ist ja ganz nett, aber man kann es auch übertreiben... zum anderen gibt es fans, die es masslos übertreiben... hier mal zwei dieser fanatischen wesen:
nach dem spiel wo unsere achso-glorreichen deutschen gut weitergerutscht sind... fragt mich bitte nicht welches spiel, weil ist mir ja doch egal gewesen... jedenfals einen tag danach habe ich früh morgens einen fan angetroffen... noch völlig in trance und nem alkoholpegel von 54,37 promille torkelte er mir entgegen, macht nen knicks und stammelt: "einen wunderschönen guten morgen"... freundlich, dacht ich mir und erwiederte seine worte... mit seinem orangenem schirm... ja, orange und nen schirm... tänzelte er ein stück weiter... hastig kramte ich meine stets bei mir tragende kamera heraus und fuchtelte wie wild damit rum um ihn digital festzuhalten... sonst glaubt mir das doch kein schwein, das der ne rosa hose trug, passend dazu ne gelbe weste, auf der nase eine pinke sonnenbrille und deutsch-graue socken!... jedenfals drehte er sich nochmals um und schrie mir dann noch entgegen: "ich bin verliebt"... "das ist aber schön" meinte ich... "in schweini" krächzte er mit letzter stimme... und immer wedelte er mit seinem regenschutz umher...dann schwang er seinen bunt eingekleideten körper um die ecke... und wenn er nicht betrunken in den bach gefallen ist, so schreit er noch heute "schweini, schweini".... (das bild liegt in meinem album "kurioses")
...dann hab ich da noch so... öhm sagen wir mal...so seltsame nachbarn... die sind ja wie irre auf fussball...schon zur weltmeisterschaft musste ich mir das gegröhle und geheule anhören... meine nachbarn, mutti, papi und das kind...alle in nem erwachsenem alter sollten sich eigentlilch benehmen können, aber während dieser schwarz/karierten lederballmeisterschaften vergessen sich manche völlig... erstens haben die ihren bereits reich verzierten vorgarten nochmals verziert mittel fahnen und stoffen in den deutschen farben... alles wedelt und wackelt da umher...wimpel, hemden und fussbälle soweit das auge reicht... am ersten tag ihre dekorationsarbeit habe ich doch fast meine einfahrt verpasst, weil ich nicht gewohnt war in eine arena-fankurve abzubiegen... und weil meine nachbarn ja etwas anders sind, schauen sie sich auch anders das 90minütige drama an...nämlich in ihrem vorgarten... auf braunen plastikstühlen mit blümchenkissen sitzen sie dann bewaffnet mit tröte und rassel vor ihrer hochmodernen televisionsröhre und fiebern wie wild mit... akkustisch bekam ich dann jedes geschossene tor mit...entweder die tröte pustete mir die bilder von der wand oder das jämmerliche weinen erblassten meine blumen... zum endspiel hab ich mich dann von meinem grundstück ferngehalten, denn egal wie es ausgegangen wäre, wollte ich die reaktion meiner verwunderlichen nachbarn nicht mitbekommen... denn schon zur wm heulte der sohn wie wild und brach schluchzend auf der straße zusammen... und das der vater immer wenn er zur toilette verschwand rülpste und pupste, erwähn ich hier mal nicht... wie schon gesagt, lassen sich einige vollends gehen und vergessen alles um sich herum... (auch hier ist ein bild in dem erwähntem album hinterlegt)
...nun ja...die fahnen sind nun verschwunden... turkelnde fans seh ich auch nit mehr... jetzt kann ich wieder durchatmen und beruhigt die landschaft auf den fahrbahnen genießen ohne wedelndes schwarz/rot/gold vor meiner braunen iris...
die nun-endlich-beruhigte nicole
Geschrieben von (nicole) bei 2008-07-02 19:20:15 CET(UTC+1H)
Manchmal kommen Engel auf diese Welt... sie sind voller Liebe für alle Menschen... hier und da berühren sie mit ihren Flügeln Menschen... Menschen die traurig, einsam und verzweifelt sind... jede Berührung nimmt ihnen einen Stück ihrer Kraft... manchmal werden ihre Flügel auch verletzt... und dennoch tun sie es immer wieder... aus LIEBE... aus unendlicher LIEBE... Engel werden nicht geliebt... denn sie sind nicht zum Lieben da... nur zum Leiden... sie Leiden an der Lieblosigkeit... die ihnen entgegen kommt... aber sie geben niemals auf... nur manchmal verschwinden sie für eine Weile... denn ihre Flügel müssen heilen... sie müssen neu wachsen... neue Kraft sammeln... aber sie geben niemals auf... denn ihr Auftrag ist es den Menschnen... die LIEBE zu zeigen... die HOFFNUNG... das VERTRAUEN... irgendwann geht ein Engel zurück... und da wird er finden... was er sich so sehnlichst wünscht...
thats me....
Geschrieben von jassy1965 bei 2008-06-15 13:23:54 CET(UTC+1H)
jetzt bin ich im Himmel und sitze auf Jesu Schoß. Er liebt mich und ist mir ganz nah. Ich wäre so gerne Dein kleines Mädchen gewesen und verstehe eigentlich nicht so richtig, was passiert ist.
Ich war so aufgeregt, als ich feststellte, dass ich zu existieren begann. Ich befand mich in einem dunkeln, aber wohligen Raum. Ich merkte, dass ich Finger und Zehen hatte. Ich war schon ziemlich weit entwickelt, wenn auch noch nicht bereit, meine Umgebung zu verlassen. Die meiste Zeit verbrachte ich damit, nachzudenken und zu schlafen. Schon zu Anfang an fühlte ich mich ganz tief mit Dir verbunden.. Manchmal hörte ich Dich weinen und habe mit Dir geweint. Manchmal hast Du geschrieen oder sehr laut gesprochen und dann geweint. Und ich hörte, wie Papa zurückschrie. Ich war traurig und hoffte, es würde Dir bald besser gehen. Ich habe mich gefragt, warum Du wohl soviel weinen musstest. einmal hast du den ganzen Tag geweint. Es tat mir in der Seele weh. Ich konnte mir nicht vorstellen, was Dich so unglücklich machte.
An genau diesem Tag passierte etwas ganz schreckliches. Ein gemeines Monster kam in diesen warmen, bequemen Ort, an dem ich mich befand. Ich hatte schreckliche Angst und begann zu schreien, aber es kam kein Laut über meine Lippen. Das Monster kam immer näher und näher und ich schrie immer wieder:" Mami, Mami, hilf mir bitte, hilf mir!"
Entsetzliche Angst war alles, was ich fühlte. Ich schrie und schrie bis ich nicht mehr konnte. Dann riss das Monster mir den Arm aus. Es tat so weh, ein unbeschreiblicher Schmerz. Und es hörte gar nicht auf. Oh wie ich bettelte, es möge aufhören! Voller Entsetzen schrie ich, als das unerbittliche Monster mir ein Bein ausriss. Trotz unsäglicher Schmerzen wusste ich, dass ich im Sterben lag. Ich wusste, dass ich nie Dein Gesicht sehen oder von Dir hören würde, wie sehr Du mich liebst. Ich wollte alle Deine Tränen versiegen lassen und hatte so viele Pläne, Dich glücklich zu machen- nun konnte ich das nicht mehr, meine Träume wurden zerschlagen.
Obwohl ich schreckliche Schmerzen und Angst hatte, spürte ich vor allem mein Herz brechen. Mehr als alles andere wollte ich Deine Tochter sein. Doch nun war es vergebens, denn ich starb einen qualvollen Tod. Ich konnte nur ahnen, was für schlimme Dinge sie Dir angetan hatten. Bevor ich ging, wollte ich Dir sagen, dass ich Dich liebe, aber ich kannte die Worte nicht, die Du verstehen konntest. Und bald darauf hatte ich auch nicht mehr den Atem , um sie auszusprechen,. Ich war tot. Ich fühlte, wie ich in die Höhe stieg. Ich wurde von einem riesigen Engel zu einem großen, wunderschönen Ort hinaufgetragen. Ich weinte noch immer, aber der körperliche Schmerz war verschwunden. Der Engel brachte mich zu Jesus und setzte mich auf seinen Schoß. Jesus sagte mir, dass er mich liebt und dass Gott mein Vater ist.
Da war ich glücklich. Ich frage ihn, was denn dieses Ding war, das mich getötet hatte. Er antwortete: " Abtreibung. Es tut mir so leid, mein Kind, denn ich weiß, wie sich das anfühlt." Ich weiß nicht was Abtreibung ist; vermutlich ist das der Name des Monsters.
Ich schreibe, um Dir zu sagen, dass ich Dich liebe und wie gerne ich Dein kleines Mädchen gewesen wäre. Ich habe mit aller Kraft versucht, zu leben. Ich wollte leben. Den Willen hatte ich, aber ich konnte nicht, das Monster war zu stark. Es war unmöglich zu leben. Ich wollte nur, dass Du weißt, dass ich es versucht habe, bei Dir zu bleiben. Ich wollte nicht sterben. Also, Mami, bitte hüte Dich vor diesem Monster Abtreibung. Mami, ich liebe Dich und will auf keinen Fall, dass Du dieselben Schmerzen durchmachen musst, wie ich.